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Laufbandanalyse - Einlagenberatung

Neben aktiven Maßnahmen zur Stärkung der Fußmuskulatur bieten orthopädische Einlagen eine gute Möglichkeit zur Korrektur von Gelenkfehlstellungen.

Orthopädische Einlagen ermöglichen die Korrektur bestehender orthopädischer Beschwerden. In erster Linie wirken Einlagen auf das Fußgelenk, können jedoch auch Fehlstellungen der Kniegelenke ausgleichen. Für eine Versorgung mit Maßeinlagen sollte zunächst eine digitale Laufbandanalyse durchgeführt werden.

Laufschuhe können durch unterschiedliche Stärken der Schuhinnenseite Fußfehlstellungen bis zu einem gewissen Grad kompensieren. Individuell angefertigte Einlagen werden anhand eines digitalen Abdrucks direkt an die jeweilige Fußsohle, bzw. Fußfehlstellungen angepasst und angefertigt. Dadurch ist eine optimale Einbettung des Fußes im Schuh gewährleistet. Schmerzen können somit behoben und Schädigungen vorgebeugt werden. Je nach Anwendungsbedarf und Schuhwerk werden unterscheidliche Einlagen verwendet.

  • Leistungssportler im Laufsport
  • Schmerzen im Fuß
  • Schmerzen im Knie
  • Schmerzen in der Hüfte
  • Rückenschmerzen

Je nach Anwendungsbedarf und Schuhform werden Einlagen unterschieden in:

1. Sporteinlagen

Eine Sporteinlage wird speziell auf eine sportliche Belastung angepasst. In der Regel wird dabei eine weichgearbeitete Einlage eingesetzt, die an sensiblen Stellen spezielle Dämpfung gewährleisten.
Sporteinlagen unterstützen die ermüdende Muskulatur und verhelfen mögliche orthopädische Fehlstellungen des Fußes und Kniegelenks zu kompensieren. Individuell angefertigte Sporteinlagen reduzieren Druckspitzen der Fußsohle verbessern den gesamten Halte und Bewegungsapparat und beeinflussen somit die Körperhaltung bei sportlicher Belastung.
Bei der dynamisch durchgeführten Laufbandanalyse werden Druckpunkte beim Fußaufsatz deutlich. Jeder Mensch besitzt unterschiedliche anatomische Voraussetzung, sowie einen unterschiedlichen Laufstil.
Ausdauersportlern mit hohem Trainingspensum wird empfohlen, Training und Wettkampf ausschließlich mit einer individuell abgestimmten Einlage durchzuführen.

2. Weichpolstereinlagen

Eine Weichpolstereinlage ist eine orthopädische Einlage die individuell auf den Konfektionsschuh angepasst wird. Eingesetzt wird die Weichschaumeinlage in Alltagsschuhe zur Kompensation bereits bestehender orthopädischer Beschwerden. Damit die Weichschaumeinlage funktionieren kann, sollte der Fuß ausreichend Platz im Schuh mit Einlage besitzen.

Weichpolstereinlagen sind Einlagen aus weichen Materialien wie z.B. Purschäume. Je nach Krankheitsbild variiert der Härtegrad. Weichpolstereinlagen besitzen teilweise Versteifungen, sind flacher als Sporteinlagen und passen daher auch in Alltagsschuhe. Angefertigt werden die Weichschaumeinlage anhand von Rohlingen oder CAD gefräßt. Weichschaumeinlagen können betten, stützen und korrigieren.

In folgenden Bereichen wird die Weichschaumeinlage eingesetzt.

  • Fußfehlstellungen
  • Fußbeschwerden
  • Rheuma
  • Haltungsschwächen

3. Sensomotorische Einlagen

Diese sensomotorische Einlage, oder auch propriozeptive Einlage genannt, kombiniert neueste bewegungswissenschaftliche Erkenntnisse mit orthopädischer Schuhtechnik. Sensomotorische Einlagen werden für folgende Gruppen empfohlen:

  • Lähmungen
  • Zehenfehlstellungen
  • Achillessehnenbeschwerden
  • Fersenspornprobleme
  • Fußfehlstellungen 
  • Gleichgewichtsproblemen
  • Altersschwäche
  • Rückenschmerzen

Bei der sensomotorischen Einlage werden gezielt Nerven stimuliert, die ein Defizit im Haltungsapparat ausgleichen. Durch die Innervierung bestimmter Muskelfasern werden gesonderte Reize der Fußsohle gesetzt. Die sensomotorische Einlage ist dadurch gekennzeichnet, dass unterschiedliche Bereiche der Einlage unterschiedliche Härtegrade und Tieferlegung bestimmter Zonen.

Wie funktionieren diese Einlagen:

Die Rezeptoren des Fußes melden Signale der Muskelspannung an das Gehirn. Eine sensomotorische Einlage stimuliert die Fußmuskeln und fördert Ausbalancierung, Entkrampfung und sendet schmerzlösende Impulse.

4. Diabetikereinlagen

In Deutschland leiden ca. 5 Millionen Menschen an Diabetes Mellitus, bei denen nur rund die Hälfte der Patienten orthopädisch betreut wird. Somit werden jährlich ca. 60.000 neue Fußgeschwüre (Ulcerationen) bei Diabetikern diagnostiziert und 28.000 Amputationen durchgeführt. In den meisten Fällen sind falsches Schuhwerk und dadurch schlechte Druckwerte im Schuh Ursache für langfristige Schäden. Durch eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung der Füße und optimale orthopädische Einlagenversorgung lässt sich dieses Risiko jedoch erheblich minimieren. Durch unsere dynamische Laufbandanalyse werden Druckspitzen im Schuh bei Gehen und Laufen detailliert dargestellt.

Bei der Versorgung stehen dabei drei Maßnahmen im Mittelpunkt:

  • Passendes Schuhwerk
  • Individuelle Einlagen
  • Anpassung Einlage an das Schuhwerk

Schuhe und Einlagen müssen bei Diabetes Mellitus optimal aufeinander und auf den Grad der Erkrankung angepasst werden. Die Einlage sollte aus mindestens 3 Härtegraden bestehen und eine dicke von ca. 1 cm haben, dem Fuß jedoch eine optimale Einbettung gewährleisten. Ein abwaschbarer Überzug sorgt für optimale Hygiene.

Evtl. Druckspitzen im Schuh bzw. Einlage können auf der Druckmessplatte sichtbar gemacht werden.