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Der Hallux rigidus

Laufanalyse Frankfurt - Praxis für Orthopädie | Oeder Weg 2 - 4 | 60318 Frankfurt | Kontakt

Hallux rigidus: Einleitung

Beim Hallux rigidus handelt es sich um eine häufige verschleißbedingte Erkrankung (Arthrose) des Großzehengrundgelenkes mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen des Grundgelenkes der Großzehe. Unbehandelt führt der Hallux rigidus zur kompletten Einsteifung. Im Gegenteil zum Hallux valgus sind von einem Hallux rigidus mehr Männer als Frauen betroffen. Unsere Laufbandanalyse ermöglicht über Drucksensoren im Laufband die Einschränkung im Abrollverhalten sichtbar zu machen.

Hallux rigidus: Symptome

Durch den arthrosebedingten Verschleiß kommt es je nach Grad der Erkrankung zu Bewegungseinschränkungen und Schmerzen beim Abrollen im Großzehengrundgelenk. Besonders bei längeren Gehstrecken kommt es zu den typischen Symptomen eines Hallux rigidus. Die Streckfähigkeit des Zehengrundgelenkes wird mit zunehmender Erkrankung deutlich eingeschränkt. Häufig entwickeln die Patienten mit einem Hallux rigidus eine Schonhaltung, die sich negativ auf das natürliche Gangbild auswirkt. Die Schonhaltung ist meist über eine Abrollverhalten über die Fußaußenseite, ähnlich einer Supination und Innenrotation im Fußgelenk gekennzeichnet.
Der Zehenstand, Treppensteigung und Bergaufgehen verschlimmern die Schmerzsymptome deutlich, ebenfalls wie ein Druck auf das Gelenk.

Die äußerlich sichtbaren Symptome eines Hallux rigidus sind häufig ein verdicktes und in einigen Fällen gerötetes Großzehengrundgelenk. In vielen Fällen ist diese Verdickung durch Platzmangel im Schuh spürbar. Durch den zunehmenden Knorpelverschleiß können Gelenkspaltverschmälerungen im Röntgenbild sichtbar werden.

Hallux rigidus: Ursachen

Die Entwicklung eines Hallux rigidus ersteckt sich über Jahre. In vielen Fällen liegt eine Verletzung des Großzehengrundgelenkes als Ursache für einen Hallux rigidus vor. Ein angeborener schlechter Knorpel begünstigt zusätzlich die Entstehung eines Hallux rigidus, ebenfalls, wie eine Fehlstellung des Großzehengrundgelenkes. Ein Abrollverhalten mit Abdruck über die Großzehe beschleunigt die Entwicklung. Das richtige Lauf- und Gangbild spielt daher eine wichtige Rolle bei der Prohylaxe und Therapie.

Hallux rigidus: Diagnose

Ähnlich wie auch beim Hallux valgus sind die Schmerzsymptome des Patienten der erste Indiaktor für das Vorliegen einer Großzehengelenkarthrose.
Das Röntgenbild gibt Aufschluss über den Grad der Erkrankung. Druckbilder geben Aufschluss über den Grad des Abrollverhaltens und leiten dadurch optimale Therapiemöglichkeiten ein.

Hallux rigidus: Therapie

Bei der Therapie des Hallux rigidus wird je nach Grad der Erkrankung zwischen einer konservativen und operativen Therapie unterschieden. Bei fortgeschrittener Arthrose ist in den meisten Fällen nur eine operative Therapie erfolgsversprechend. Bei einer geringerer Ausprägung zielt die konservative Therapie auf Maßnahmen zur Verlangsamung der Erkrankung. Der Erhalt der Zehenbeweglichkeit spielt dabei eine maßgeblich Rolle.
Zu den konservativen Therapiemaßnahmen bei einem Hallux rigidus zählen:

Zu den angewandten operativen Therapiemaßnahmen zählen:

  • Cheilektomie
  • Prothesenversorgung
  • OP nach Keller- Brandes
  • Versteifung des Großzehengrundgelenkes

Die Wahl der richtigen Operation muss eingehend mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.