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Laufstilanalyse Frankfurt

Interesse an einer Laufstilanalyse?

Dauer der Laufstilanalyse: ca. 60 Minuten
Wo:
Laufanalyse Frankfurt
Oeder Weg 2 - 4
60318 Frankfurt am Main
069 / 95908171

Preis: 99€*

Der individuelle Laufstil entwickelt sich anhand individueller körperlicher Merkmale. Somit besitzt jeder Mensch seinen eigenen Laufstil

Pauschale Aussagen, welcher Laufstil am geeignetsten ist, sollten nur mit Vorsicht genossen werden. Die verschiedenen Laufstile wirken unterschiedlich auf die Konstitution einzelnen Läufer. Ein Vorfußlauf (Ballenlauf) ist ein kraftintensiver Lauf mit Entlastung der Gelenke und erhöhter Belastung des Sehnen- Muskelapparates. Der Rückfußlauf (Fersenlauf) belastet mehr die Gelenkstrukturen und entlastet Sehnen- Muskelapparat.

Zudem ist eine Umstellung des Laufstils mit gewissen Aufwand verbunden, und sollte nur in professioneller Begleitung stattfinden.
Eine gezielte Laufbandanalyse gibt Aufschluss über den individuell am geeignetsten Laufstil. Wir helfen Ihnen, ihren persönlichen Laufstil zu finden und geben Ihnen nützliche Tipps rund um das Thema Laufen.
Mehr zum Thema Laufstilanalyse.

Die unteschiedlichen Laufstile

Im Folgenen werden die einzelnen Laufstile mit zugehörigen Merkmalsausprägungen kurz erläutert.
Zum einen wird bei einem Laufstil unterschieden, welcher Bereich des Fußes den ersten Bodenkontakt aufweist. Je nach Kontaktstelle wird unterschieden zwischen:

  1. Rückfußlauf (Fersenläufer)
  2. Mittelfußlauf
  3. Vorfußlauf (Ballenläufer)

1. Rückfußlauf (Fersenläufer)

2. Mittelfußlauf

3. Vorfußlauf (Ballenläufer)

1.  Der Rückfußläufer

Der Rückfußlauf (Fersenlauf) ist die häufigste Form des Laufstils bei längeren Ausdauerbelastungen. Vom Fußaufsatz bis Fußabdruck ist dieser Laufstil dem normalen Gangbild zuzuordnen. Bei diesem Laufstil setzt der Läufer auf der Außenkante der Ferse auf. Die orthopädische Belastung ist aufgrund der Kraftübertragung der Gelenke höher als bei einem Vorderfußlauf (Ballenlauf).
Die Federwirkung ist dabei geringer, und somit die Belastung der horizontalen Bandstrukturen stärker als bei anderen Laufstilen.
Laufschuhe kompensieren dies durch verstärktes Dämpfungsverhalten im Fersenbereich. Es kommt über einem Abrollverhalten über den Mittelfuß zu einem Abdruck vom Ballen. Das Abrollverhalten beinhaltet meist ein leichtes nach innen drehen (pronieren) des Fußes. Es handelt sich bei diesem Laufstil um einen kraftsparenden Laufstil.
Mehr Informationen zum Thema Rückfußlauf

Der Mittelfußlauf

2.  Der Mittelfußläufer

Bei diesem Laufstil kommt es zu einem Aufsatz über die gesamte Außenkante des Fußes. Es handelt sich dabei um eine Art Kompromiss von Vorderfußläufer und Fersenläufer. Das Abrollverhalten ist im Vergleich zum Fersenläufer geringer. Der Abdruck erfolgt vom Fußballen.
Die Gefahr einer Überpronation ist bei einem Mittelfußläufer besonders hoch, die Belastung der Gelenke jedoch geringer als beim Rückfußläufer. Bei bestehenden orthopädischen Beschwerden im Kniegelenk und Hüftgelenk ist ein Wechsel zu diesem Laufstil empfehlenswert.
Mehr Informationen zum Thema Mittelfußlauf

3. Der Vorfußläufer

Der Vorfußläufer tritt beim Laufen meist mit den Fußzehen und Fußballen auf. Die Aufprallhärte ist höher als beim normalen Abrollverhalten des Fußes. Die Federwirkung ist aufgrund der Kontraktion des Wadenzwillingsmuskel jedoch erhöht.
Das Laufen auf dem Vorderfuß ermöglicht hohe Laufgeschwindigkeiten und wird daher bei Sprintern und Bergläufern ausschließlich eingesetzt. Die Beanspruchung der Wadenmuskulatur und Achillessehne ist beim Vorfußlauf besonders hoch. Da nicht über den gesamten Fuß abgerollt wird, ist die Gefahr einer Überpronation sehr gering. Bei einer Dauerbelastung ist ausschließlich dieser Lauftstil nicht geeignet, jedoch nicht unmöglich.
Mehr Informationen zum Thema Vorfußlauf

weitere Unterscheidungen

Eine weitere Möglichkeit der Laufstilanalyse ist die Betrachtung des Fußes nach dem Verlassen des Bodens (Abdruckphase). Dabei wird beim Laufstil unterschieden zwischen:

  1. normaler Pronation
  2. Überpronation
  3. Supination (Unterpronation)

1. Die normale Pronation

Eine Pronation (Auswärtsdrehung) entspricht der gesunden Anatomie des Fußes beim Laufen. Der Fuß setzt dabei auf der Außenkante der Ferse, bzw. Mittelfußes auf. Der Abdruck erfolgt über der Innenseite des Ballens. Bei der Pronation hebt sich die Außenkante des Fußes an.

1. Stoßdämpfungsphase 

2. Standphase

3. Abdruckphase

2. Die Überpronation

Bei der Überpronation knickt der Innenrand des Fußes zu stark zur Innenseite ab. Die Überpronation kann mehrere Ursachen haben. (Fußfehlstellungen, schwacher Bandapparat, Laufanfänger). Eine Überpronation ist ab verstärktem Abnutzen der Schuhinnenseite zu erkennen. Besonders Rückfußläufer neigen zur Überpronation. Folgen einer Überpronation ist die erhöhte Belastung des Gelenkapparats im Fußgelenk. Korrigiert wird die Überpronation durch orthopädische Einlagen. Mehr zum Thema Überpronation

1. Stoßdämpfungsphase 

2. Standphase

3. Abdruckphase

3. Die Supination

Die Supination ist die Gegenbewegung der Pronation und durch erhöhte Abnutzung der Schuhaußenseite im vorderen Bereich zu erkennen. Beim Verlassen des Bodens steht der Fuß in Richtung Innenseite. Durch die fehlende Dämpfung kommt es häufig zu Schäden am Band- und Knochenapparat im Fußgelenk. Auf ein ausreichend gedämpfter Schuh sollte ebenso wie auf orthopädische Einlagen geachtet werden. Mehr zum Thema Supination

1. Stoßdämpfungsphase 

2. Standphase

3. Abdruckphase