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Das Patellaspitzensyndrom

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Englisch: jumpers knee

Patellaspitzensyndrom: Einleitung

Bei einem Patellaspitzensyndrom handelt es sich um eine Überbelastungserscheinung der Patellasehne am Knochen- Sehnenübergang der Kniescheibenspietze. Wie der Name jumpers knee bereits aussagt, sind vor allem Sportler mit starker Sprungbelastung (Basketballer, Volleyballer, Handballer etc.) von einem Patellaspitzensyndrom betroffen.
Darüber hinaus tritt das Patellaspitzensyndrom oftmals bei Läufern auf. Vor allem Vorfußläufer mit hohem Lauftempo leiden vermehrt an einem Patellaspitzensyndrom.
Unser Laufbandanalyse ermöglicht die differenzierte Darstellung der Patellasehnenbelastung beim Laufen.

Patellaspitzensyndrom: Symptome

Typische Symptome des Patellaspitzensyndroms sind Schmerzen direkt unterhalb der Kniescheibe. In den meisten Fällen sind die Schmerzsymptome bei einem Patellaspitzensyndrom belastungsabhängig. Je nach Stadium der Erkrankung treten die Schmerzen zu Beginn und nach dem Laufen auf. Im weiteren Verlauf der Erkrankung kommt es zu einem Dauerschmerz während sportlichen Belastungen (z.B. beim Laufen) bis hin zu permanenten Schmerzen im Alltag.Typisch für ein Patellaspitzensyndrom ist der hartnäckige Charakter der Schmerzsymptome. Es handelt sich oft um ein chronisches, über viele Monate bis Jahre anhaltendes Krankheitsbild mit beschwerdearmen Phasen, aber immer wieder auftretenden Beschwerden nach Belastungsspitzen.

Patellaspitzensyndrom: Ursachen

Das Patellaspitzensyndrom entsteht durch eine Überbeanspruchung der Kniescheibensehne ausgelöst durch wiederholte ungewohnte Zugbelastung.
Unterschieden werden beim Patellaspitzensyndrom zwischen inneren und äußeren Faktoren. Zu den inneren Faktoren zählen die genetischen Dispositionen, die eine Entstehung des Patellaspitzensyndrom begünstigen können. Zu diesen zählen:

  • eine verminderte Dehnfähigkeit der Oberschenkelmuskulatur
  • eine angeborene Bandinsuffizienz
  • ein Kniescheibenhochstand
  • ein Morbus Osgood Schlatter

Zu den äußeren Faktoren zählen die verursachenden Beanspruchungen der Patellasehne. Wie bereits eingangs erwähnt, sind vor allem Sportarten mit hoher Sprungbelastung ausschlaggebend. Darüber hinaus zählen Sportarten mit erhöhter Beanspruchung der Oberschenkelstreckmuskulatur (M. quatrizeps femoris) zu den Ursachen. Hierbei ist vor allem Bergaufläufe, sowie falsches Krafttraining der gen. Muskulatur ursächlich.

Patellaspitzensyndrom: Diagnose

Als richtungsweisen bei der richtigen Diagnose des Patellaspitzensyndromerweist sich die ausführliche Krankengeschichte des Patienten. Zunächst erfragt der Arzt die möglichen auslösenden Faktoren ab. Dazu zählen sowohl berufliche, als auch sportliche Belastung. Ein typisches Zeichen bei der Diagnose des Patellaspitzensyndroms ist ein Druckschmerz unterhalb der Kniescheibe, sowie Schmerzen bei der Streckbewegung des Unterschenkels gegen einen Widerstand. Als bildgebendes Verfahren bei der Diagnose des Patellaspitzensyndroms erweist sich die Sonographie als das geeignetstes Mittel.
Unsere Laufbandanalyse ermöglicht die Darstellung des Zusammenhangs zwischen Ihrer sportlichen Belastung einem Patellaspitzensyndrom.
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Patellaspitzensyndrom: Therapie

Das Patellaspitzensyndrom wird in der Regel konservativ therapiert. Auch wenn viele Läufer es nicht wahr haben wollen, ist eine konsequente Sportkarenz die wichtigste Maßnahme bei der Behandlung des Patellaspitzensyndroms. Je nach Grad der Erkrankung werden hierbei zwischen 6 Wochen 12 Wochen Pause empfohlen. Die Wiederaufnahme der sportlichen Belastung muss progressiv erfolgen um ein erneutes Auftreten zu verhindern.
Zu den Sofortmaßnahmen bei einem Patellaspitzensyndroms zählen:

Darüber hinaus ist die medikamentöse Therapie mittels NichtsteroidalenAntirheumatika (Voltaren, Ibuprofen) erfolgsversprechend. Die Infiltration der des Sehnengleitgewebes mit einem Kortisonpräparat erwies sich studienkontrolliert ebenfalls als erfolgreich.

Bei ausbleibendem Erfolg einer konservativen Therapie über einem zeitraum von mehr als 6 Monaten kann eine Indikation einer operativen Therapie gestellt werden.